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Finde deine perfekte Morgenroutine

Unser Alltag ist meist mit so vielen aufeinanderfolgenden Aufgaben gespickt, dass wir nur so durch das Leben hetzen. Unser Gehirn ist ständig auf Trapp, weshalb eine gesunde Morgenroutine das A und O für einen guten Tagesverlauf ist. Wer strukturiert und mit Ruhe in den Alltag startet, wird automatisch einen ebenso strukturierten Tag erleben.

Jeder Alltag sieht anders aus, weshalb du dir selbst ein Bild von deiner Morgenroutine machen solltest und dabei diese reflektierst. Nimm dir ein Blatt Papier zur Hand und beginne:

  1. Was machst du am Morgen?
  2. Markiere in zwei Farben: was tut dir gut und was nicht?

Halte es simple!

Ich weiß, dass es sehr viele Empfehlungen gibt. Vom Lieblingsbuch lesen und Journaling bis Joggen gehen ist alles dabei. Halte es aber simpel. Jeder von uns hat viel zu tun und selbst wenn mal nicht (ich spreche aus Erfahrung) meist dennoch nicht genug Zeit für eine Morgenroutine, welche über eine Stunde dauert. Reflektiere also für dich selbst deinen Alltag. Sammle Vorschläge, die dir gut tun würden, in Form einer Mindmap. Überlege dir wie viel Zeit du (ernsthaft!) hast. Wie viel könntest du am Morgen machen, dass du deine Morgenroutine durchziehst? Nimm dir einen Textmarker und markiere zunächst in einer Farbe alles was essentiell ist: was ist Pflicht für ein gesundes Leben? Nimm dir eine weitere Farbe und markiere dir alles, was du nun zusätzlich in deine Morgenroutine bringen möchtest.

Beispiel Mindmap

Schnapp dir ein Blatt und einen Stift, wir legen los. Hier sind meine essentiellen Bestandteile eines Morgenrituals. Unten bekommst du noch ein Pool an Vorschlägen weiterer Bestandteile, die du dir aussuchen kannst.

Finde deine Morgenzeit & schlafe genug

Ich kann dir nicht sagen, wann du aufstehen sollst, denn jeder hat seine individuelle Aufstehzeit. Wichtig ist nur, dass du wirklich genug schläfst. Analysiere dafür wenn es notwendig ist deine Abendroutine. Wann gehst du zu Bett? Warum gehst du zu spät ins Bett? Lässt sich daran etwas ändern? Mache dir deine Prioritäten bewusst. Guter gesunder Schlaf ist wichtiger, als vielleicht noch mehr aus der Freizeit am Abend rauszuholen.

Drücke beim Aufstehen nicht auf Schlummern. Ich weiß, dass das nicht immer leicht ist. Aber versuch es doch mal damit deinen Wecker nicht direkt am Kopfkissen zu haben. Wenn du eine Smartwatch hast, könntest du ausprobieren dich mit dieser wecken zu lassen (wobei ich hier irgendwann die umständliche Schlummer-Taste dennoch fleißig gedrückt habe). Probier hier verschiedenes aus. Sieh es als Experiment und hab Freude daran den Weg zur deiner Morgenroutine zu finden.

Wichtig ist, dass du immer liebevoll mit dir umgehst und dir keine Vorwürfe machst, wenn du mal wieder auf Schlummern gedrückt hast. Laut Studien halten Menschen, die liebevoll mit sich selbst „reden“ (also im Kopf denken, die innere Stimme), besser bei neuen Gewohnheiten z.B. Diäten durch, auch wenn sie Ausrutscher haben.

Kein Bildschirm-Konsum

Unser Geist kommt in der Nacht zur Ruhe, sobald wir morgens wieder Informationen konsumieren, sei es Handy oder Zeitung, springt unser Gehirn wieder in den „Grübelmodus“. Unser Gehirn ist da, um Probleme zu lösen. So entstehen Gedankenstrudeln, die dazu führen, dass du auf Autopilot „blind“ und unbewusst durch den Morgen hetzt und dich später am Schreibtisch wunderst, wieso du so gestresst und konzentriert bist. Gerade wenn du weißt, dass du dein Gehirn am Tag noch viel abverlangen willst, lass ihm die Ruhe am Morgen. Es macht so viel für dich, sei liebevoll zu deinem Gehirn.

Glas Wasser

Dein Körper hat die ganze Nacht kein Wasser bekommen, also schnapp dir ein großes Glas Wasser und „tank“ deinen Körper.

Gesundes Frühstück

Ein gesundes Frühstück ist wichtig und das habe auch ich, Nummer Eins Frühstücksmuffel, ernst genommen. Du brauchst Energie am Morgen und solltest deshalb das Richtige essen. Ernährungsexpertin bin ich nicht, weshalb ich dir hier nicht allzu viele Informationen geben kann. Das Einzige, was ich aufgeschnappt habe, war, dass das Frühstück nicht voller Zucker sein sollte, allerdings proteinreich. Da wir meist nach dem Frühstück keinen Sport machen, versorgen wir unseren Körper durch die Zufuhr von Zucker mit überschüssiger Energie. Was passiert also damit, wenn wir sie nicht verbrauchen? Genau, es „lagert“ sich.

Hier findest du ayurverdanische Frühstücksrezepte und hier sind Rezepte gegen Müdigkeit. Ich probiere gerade das vegane 40 % Proteinmüsli von mymuesli aus, was jedoch zugegeben nicht für den Studentengeldbeutel gemacht ist. Allerdings findest du in dem zweiten Frühstücksrezepte-Link ein ähnliches Rezept zum selber machen (ich bin wohl schlichtweg zu faul… wie gesagt, Frühstücksmuffel).

Meditation oder Yoga

Wenn du ein Kopfmensch bist, dann kennst du das vielleicht: kaum bist du wach, schon fängst du das Grübeln an. Du startest den Tag also im Kopf. Laut einer Harvard-Studie sollen wir 98 % des Tages im Autopilot-Modus sein, erschreckend oder? Brich also hier aus und gönn deinem Geist und deinem Körper etwas Gutes, damit du auch den Tag über konzentriert und fokussiert lernen kannst.

Als kostenlose App zum Meditieren kann ich dir petitebambou empfehlen. Ich liebe diese App und nutze sie jeden Tag mindestens 5 Minuten. Auch kann ich dir die kostenpflichtige App headspace empfehlen, die mir als Meditation-Anfänger (vor allem bei meiner damaligen Prüfungsangst) viel geholfen hat!

Alternativ kannst du aber auch mit YouTube Yoga machen. Hier ist die Auswahl riesengroß! Sieh dich ein bisschen um und finde dein perfektes Morgenvideo. Ich kann dir growwithjo empfehlen, weil sie einfach immer strahlt und mir das den Morgen versüßt. Aber auch medimorrison erfüllt einen mit Ruhe.

Bei App und Video handelt es sich nur um Empfehlungen. Stöbere einfach etwas herum, probier immer wieder was neues aus und sieh es als eine kleine Reise zu dir selbst!

Hier unten findest du nun weitere kleine Anregungen für deinen Morgen:


  • Spaziergang
  • Buch lesen
  • Tagebuch schreiben
  • Dankbarkeit praktizieren
  • Mandala malen
  • Kaffee bei Chillhop-Musik trinken
  • Sport
  • Zeichnen
  • Aus dem Fenster sehen
  • Gesichtsmassage vor dem Make-Up
  • Lieblingsmusik hören
  • Tag planen
  • Affirmation hören
  • Lüften
  • Träume notieren
  • Freizeit planen
  • Planen, wem ich heute etwas Gutes tue
  • Kreativ sein

Deine Meinungsstreiterin ❤

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